| Bootsflüchtlinge - Das tägliche Drama vor und hinter den Toren Europas |
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| veröffentlicht am Mittwoch, den 03. Februar 2010 |
Ausstellung - Vortrag - LesungFotoausstellung von Amnesty InternationalDie Ausstellung dokumentiert die Geschichte der Bootsflüchtlinge, deren Fluchtweg über das Meer vor Verfolgung, Krieg und Vertreibung in ihren Heimatländern selten in die Freiheit führt. Die Flucht endet meist in Auffanglagern an den Außengrenzen der EU. Viele der häufig nicht seetüchtigen und überladenen Boote kentern. Seit 1992 sind schätzungsweise über 10.000 Bootsflüchtlinge ertrunken. Flüchtlingsschutz wird in der EU meist stärker als Schutz vor Flüchlingen statt als Schutz von Flüchtlingen verstanden. Gemeinsam mit dem UNHCR fordern deshalb gesellschaftliche Organisationen wie Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen wie Amnesty International und Pro Asyl die Einrichtung eines Resettlement-Programms für ein dauerndes Bleiberecht in Deutschland. Viele Städte, darunter auch Hannover, haben sich der bundesweiten Save-me-Kampagne angeschlossen.Ausstellungsdauer: 10.02.2010 bis 26.02.2010 Öffnungszeiten: montags - freitags, 08.00 - 20.00 Uhr und samstags, 10.00 - 16.00 Uhr Ort: Foyer der VHS Hannover, Hannover Eintrittspreise: Die Ausstellung ist frei zugänglich. Kostenlose Führungen für Gruppen und Schulklassen nach vorheriger Vereinbarung. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Telefon 0511 667263 (Anrufbeantworter) Kooperation von ai Amnesty International Hannover (www.ai-hannover.de) und Save-me (www.save-me-hannover.de) mit der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover
Vortrag von Stefan Schmidt, ehemaliger Kapitän der Cap Anamur |

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